Informationen zu den Pfadfindern

Robert Baden-Powell

Robert Baden-Powell

Robert Badden-Powell (voller Name: Robert Stephenson Smyth Baden Powell) war ein britischer General der die Pfadfinder gegründet hat.
B.P. ist am 22. Februar 1857 als fünftes Kind von insgesamt sieben in London geboren. 2 Jahre später starb sein Vater.
Bereits 19 Jahre später trat B.P. in die militärische Laufbahn ein, wo er zuerst nach Indien und später nach Afrika musste.
1907 veranstaltete er das erste Lager.
1922 gründete er die ersten Pfadfinder.

Geschichte

1. Pfadfinderlager (1907)

1907 ist es soweit B.P. fährt mit einer Gruppe von Jugendlichen auf die Insel “Brownsea Island” vor der Küste Englands. Die Teilnehmer tragen einheitliche Uniformen um die sozialen Unterschiede nicht kenntlich werden zu lassen. In dem Lager bestätigten sich B.P.s Methoden prima. Daraufhin schreibt B.P. ein Buch “Scouting vor Boys” das sich zu einem Bestseller entwickelt. Ein Jahr nach der Entscheidung treffen sich 11.000 Pfadfinder in London. Im Jahr 1910 sind es bereits 100.000 Mitglieder auf der ganzen Welt. Um sich ausschließlich der Pfadfinderrei zu widmen wird B.P. von der Aufgabe der Armee freigestellt.
Olave St. Claire Soames seine Frau die er 1912 heiratet ist ebenfalls angetan und trägt zur Grünung weiblicher Pfadfindergruppen bei. Pfadfinder aus 21 Nationen treffen sich in London 1920 zum ersten Jamboree in dem B.P. zum Chefscout of the world gewählt wird.

Wichtige Ereignisse

1907 – Robert Baden-Powell veranstaltet das erste Zeltlager.
1909 – der Pfadfindergedanke kommt nach Deutschland. Dr. Alexander Lion erfindet den Begriff Pfadfinder für das englische Wort “Scout” und verbindet seine Ideen mit denen Baden-Powells. 1914 Gibt es in Deutschland am Beginn des 1. Weltkriegs schon 110.00 Pfadfinder.
1929 – am 7. Oktober in Altenberg schließen sich viele Stämme zur Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg zusammen, kurz genannt DPSG.
1934 – Verbieten die Nationalsozialisten den Tragen von Kluften, Banner und Abzeichen. In den Jahren des Weltkrieges werden die Pfadfinder von den Nationalsozialisten verboten. Einige versuchten dennoch im Untergrind die Pfadfinder aufrecht zu erhalten
1961 – werden die Gergs Ritter in Rover umbenannt so wie es auch heute ist.
1969- Beim 31. Bundesthing werden neue Bezeichnungen besprochen: Bundesversammlung (statt Bundesthing), Vorsitzender (statt Feldmeister), Leiter (statt Führer).
1971 – Mädchen und Frauchen können offiziell Mitglieder der DPSG werden.
2004 – feiert die DPSG ihren 75. Geburtstag in Altenberg. 2007 feiert sie die 100 jährige Jubiläen der Pfadfinder.
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Pfadfindergesetz

Als Pfadfinderin als Pfadfinder…
1. … begegne ich allen Menschen mit Respekt und habe alle Pfadfinder und Pfadfinderinnen als Geschwister.
2. … entwickle ich eine eigene Meinung und Stehe für diese ein.
3. … gehe ich zuverlässig und zuversichtlich und mit wachem Auge durch die Welt.
4. … sage was ich tue und tue was ich sage
5. … bin ich höflich und helfe da, wo es notwendig ist.
6. … lebe ich einfach und Umweltbewusst.
7. … mache ich nichts halb und gebe auch in Schwierigkeiten nicht auf.
8. … stehe ich zu meiner Herkunft und zu meinem Glauben.

Verschiedene Pfadfinderstämme

Es gibt auch verschiedene Pfadfinder, die natürlich auch verschiedene Namen haben.
Z.B.
– BdP = Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder
PSG = Pfadfinderschaft St. Georg
VCP = Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder
DPSG = Deutsche Pfadfinderschaft ST. Georg
SPSD = Seepfadfinder